Nikotin und Gehirn

Regelmäßige Nikotinaufnahme beeinflusst den Hirnstoffwechsel. Nach Beginn der Abstinenz können bis zu drei Tage lang akute Entzugserscheinungen auftreten. Nach spätestens drei Wochen hat sich der Körper allerdings komplett an das nikotinfreie Leben gewöhnt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Giftstoffen ist Nikotin in der Lage, den "Schutzwall" der Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Nikotin wird durch die Mundschleimhäute schnell aufgenommen und erreicht nach wenigen Sekunden das Gehirn, wo es die Aktivität der Nervenzellen beeinflusst.

Nikotin verändert die Ausschüttung bestimmter Botenstoffe. Besonders die vermehrte Freisetzung der (Glücks)-Botenstoffe Dopamin und Serotonin sorgen für die belohnende Wirkung des Rauchens. Eine regelmäßige Aufnahme von Nikotin sorgt für eine Vermehrung der nicotinergen Acetylcholinrezeptoren. Eine Nikotinabstinenz führt dann möglicherweise zu Entzugssymptomen. Glücksbotenstoffe werden auch durch veränderte Denk- und Gefühlsstrukturen freigesetzt, wie sie durch hypnotische Trancen angeregt werden können. 

Falls bei Ihnen eine stärkere körperliche Abhängigkeit besteht, können Sie sich das Aufhören mit Nikotinersatz (Pflaster o.ä.) erleichtern.

Während meiner Raucherentwöhnung werden Sie sich zunehmend intensiv auf Ihre rauchfreie Zukunft freuen. Dies wird es Ihnen leicht machen, eine Entzugsphase zu bewältigen.